Hand aufs Herz: Wenn Sie über Heizungssysteme nachdenken, welche Beispiele fallen Ihnen ein? Vermutlich nicht das Thema Infrarotheizung. Dabei ist das Prinzip einfach, günstig und wirksam. Weil es die Infrarotstrahler in vielfältiger Form von Spiegeln, Bildern und dünnen Platten aus Metall und Glas gibt, eignet sich die Heizungsart für beinahe jede Raumgestaltung – allerdings nicht für jedes Bauprojekt. Die Planung sollte durch einen Fachbetrieb erfolgen.

Wie funktioniert eine Infrarotheizung?

Infrarotheizungen strahlen wellenförmig Wärme aus, die von Wänden, Möbeln, Decken und Böden gespeichert wird. Die Wärme wird von festen Gegenständen 3 mal länger gespeichert als in der Luft. Von den festen Körpern wird die Wärme gleichmäßig an die Umgebung abgegeben.

Durch den ständigen Wärmeaustausch verteilt sich die Wärme optimal im gesamten Wohnraum, ohne dass die Luft wie bei anderen Heizungsarten aufsteigt, abkühlt und zu Boden fällt. Stattdessen wird die Wärme gleichmäßig im Raum verteilt und sorgt überall für ein angenehmes Raumklima. Ein angenehmer Nebeneffekt für Allergiker: Es gibt keine Staubverwirbelungen und die Wände bleiben trocken, wodurch sich die Gefahr von Schimmelbildung reduziert.

Die Infrarotwellen werden außerdem von den Menschen im Gebäude aufgenommen. was die Gesundheit des Menschen nachweislich positiv beeinflusst.

Anschaffungs- und Betriebskosten im Vergleich mit anderen Heizungsarten

Vor der Investition in ein neues Heizungssystem sind Vergleiche der Betriebs- und Anschaffungskosten mit anderen Heizsystemen sinnvoll, wie zum Beispiel Gas-Brennwerttechnik, Direktwärme und Pelletheizungen. Im Vergleich mit diesen Systemen liegen die Betriebskosten für eine Infrarotheizung im oberen Mittelfeld. Das liegt daran, dass Infrarotheizungen mit Strom gespeist werden und nicht mit Gas und Öl wie andere Systeme. Die Anschaffungskosten von Infrarotheizungen sind auf den ersten Blick um ein Vielfaches günstiger als die anderen Systeme. Für einen realistischen Vergleich sollten Sie die Anschaffungskosten daher auf die Jahre der Nutzungsdauer verteilen und in die Berechnung noch die Kosten für Wartungen, Reparaturen und den Schornsteinfeger einbeziehen. Bei dieser Berechnung haben Infrarotheizungen einen deutlichen Preisvorteil zu bieten.

Entscheidend ist die richtige Planung

Größe und Position der Infrarotstrahler sollten von einem Fachmann richtig geplant werden, damit die klaren Vorteile dieser Lösung nicht verschenkt werden. Bei Elementen, die durch andere Möbel verdeckt sind oder in Durchgangsfluren angebracht wurden, kann die Wärme nicht in den Raum ausstrahlen und die Räume bleiben kalt.

Infrarotheizungen vom Direktvertrieb glaswärmt

Wer sich für die Anschaffung einer Infrarotheizung entschieden hat, dem werden über das Internetportal des Direktvertriebs www.glaswaermt.de eine Fülle verschiedener günstiger Lösungen und interessanter Modelle angeboten, wie zum Beispiel Infrarotstrahler aus Glas, Metall, Spiegeln sowie Motivstrahlern. Weil die Strahler mit Strom gespeist werden, sollte vom Fachmann auch die Möglichkeit geprüft werden, dass der Strom über Photovoltaikpanels auf dem Dach des Gebäudes erzeugt wird. Das würde zu erheblichen Einsparungen bei den Betriebskosten führen.