Gewöhnliche Heizungen erzeugen im Raum einen Luftstrom. Dieser wirbelt Staub, Hausstaubmilben und Schimmelpilze auf, auch wenn das vielleicht nicht zu sehen ist. Diese Allergene gelangen in die Atemluft und Allergiker und Asthmatiker reagieren darauf empfindlich. Die Augen röten sich, die Nase läuft und Atemprobleme entstehen. Die vielen kleinen Staubpartikel, die sich auf der Heizung ablagern, sind also das Problem. Daher lohnt es ich, über ein besser geeignetes Heizkonzept nachzudenken!

Heizen mit indirekter Wärme

Bei Infrarotheizungen entsteht indirekte Wärme. Angestrahlte Gegenstände, die Wände und Böden erwärmen sich, ohne dass ein Luftzug entsteht. Staub wird nicht aufgewirbelt. Diese Art der Wärme ist für empfindliche Menschen ideal. Auch Rheumatiker und Menschen mit Verspannungen erleben häufig eine positive Wirkung. Die Strahlen sind ungefährlich. So werden Infrarotlampen für medizinische oder therapeutische Zwecke verwendet, da die Wärmewellen guttun. Großflächige Infrarotheizkörper verteilen die Wärme aber gleichmäßig an den Raum und nicht punktuell. So kommt es zu einer wohltuenden Wärmeverteilung im Raum.

Infrarotheizungen haben viele Vorteile

Elektroheizungen benötigen Strom, aber nicht ständig. Nach einer kurzen Aufheizdauer muss nur noch in Intervallen geheizt werden, da die angestrahlten Gegenstände die Wärme noch eine Zeit lang speichern und nach und nach an das Zimmer abgeben können. Dabei arbeiten die Heizungen, da kein Lüfter vorhanden ist, nahezu geräuschlos.
Davon abgesehen sind Infrarotstrahlungsheizungen praktisch. Sie sind für größere und kleinere Räume gleichermaßen gut geeignet und lassen sich platzsparend an der Wand montieren. Sobald der Stecker in die Dose gesteckt wird, ist die Heizung einsatzbereit und wohlige Wärme verbreitet sich. Eine Infrarotheizung lässt sich an das Wohnumfeld anpassen. Als Bild, Flächenheizung oder Spiegel ist sie besonders dekorativ. Die Heizungen gibt es in verschiedenen Formen, Größen und Leistungsbereichen. Sie sind in der Anschaffung günstig und zudem praktisch wartungsfrei. Schädlichen Emissionen werden nicht erzeugt. Es entsteht kein Ruß, wie das bei einem Kaminofen der Fall ist. Zudem wird kein Platz für einen Heizkessel oder zur Lagerung der Brennstoffe benötigt. Für eine besonders komfortable Wärmeabgabe kann eine Infrarotheizung mit Thermostat verwendet werden. Das erhöht auch die Wirtschaftlichkeit.

Heizen, ohne die Luft zu verwirbeln

Normalerweise nutzt eine Heizung Konvektion. Die erwärmte Raumluft steigt vom Heizkörper aus nach oben. Zwischen Decke und Boden herrschen durch die ständige Luftzirkulation, die Staub mit einschließt, teils große Temperaturunterschiede. Kaminöfen arbeiten nach dem gleichen Prinzip und wirbeln eventuell noch Ruß mit auf.
Eine Infrarotheizung arbeitet mit Strahlungswärme, die von den Wänden und Möbeln reflektiert wird. Diese Wärme ist den Sonnenstrahlen sehr ähnlich und wird deshalb als besonders angenehm empfunden. Da durch die Strahlung kein Staub aufgewirbelt wird, sind Infrarotstrahlungsheizungen für Allergiker besonders gut geeignet. Gleichzeitig reduzieren diese Heizungen Feuchtigkeit an den Wänden. Das verringert die Gefahr von Schimmelbildung deutlich.

Die Vorteile liegen also auf der Hand. Ein Komplettumbau ist dennoch nicht nötig, da der nachträgliche Einbau einer Infrarotheizung unproblematisch ist.